Raus aus dem Sommer-Blues

Janine Seyed • Wellbeing

Wie Du dem Sommerloch entfliehen kannst

Hallo lieber Stilgenuss Leser,

im Winter bekommen wir zu wenig Licht und leiden am Winter-Blues und im Sommer kann es sein, dass wir zu viel Licht bekommen und am Sommer-Blues leiden. Egal ob Sommerloch, Summer-Sadness, Sommer-Blues oder Post-Holiday-Syndrom, ich zeige Dir heute, wie Du erkennst, ob Du auch von einem dieser Effekte betroffen bist und wie Du ganz einfach und entspannt durch den Sommer kommst.

Was ist die Ursache von Sommer-Blues und Co.?

Wir lieben den Sommer für das schöne Wetter, die Wärme und die Helligkeit. Es wird früh hell und erst später wieder dunkel, aber genau das wird uns beim Sommer-Blues zum Verhängnis. Durch die ständige Helligkeit wird die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin gestört. Was dazu führt, dass wir schlechter schlafen bzw. schlechter einschlafen und durchschlafen können. Wie bekannt ist, kann Schlafmangel viele weitere Folgen mit sich bringen. Ebenso kann sich ein unausgeglichener Melatonin-Wert auch auf die Stimmung auswirken. Im nächsten Abschnitt erfährst Du, ob Du möglicherweise auch unter Sommer-Blues leidest.

Daran erkennst Du, ob Du vom Sommer-Blues betroffen bist

Wie erwähnt, ist ein gestörter Schlafrhythmus Hauptauslöser für viele weitere Beschwerden. Denn wenn Du nicht ausreichend Schlaf bekommst, steht Dein Körper unter Stress.

Ständige Erschöpfung

Ein erhöhtes Stresslevel kann zum Beispiel dazu führen, dass Du Dich durchgehend erschöpft fühlst. Obwohl Du in der Arbeit nicht zu viel Stress hast und Dich am Wochenende ausruhen und mit Freunden treffen kannst, fühlst Du Dich dennoch (grundlos) erschöpft.

Motivationsloch und wenig Freude

Kennst Du das Gefühl, wenn alle draußen in der Sonne, am See oder im Park sind und Du nur froh bist, wenn Du Dich irgendwo im kühlen und dunklen aufhalten kannst? Und eigentlich hast Du auch keine Lust, Dich mit vielen anderen Menschen in die U-Bahn, in den Biergarten oder an den See zu quetschen.

Keinen Hunger

Klar, im Sommer haben wir meistens nicht großen Hunger auf schwere und reichhaltige Gerichte. Aber wenn Du am Sommer-Blues leidest, kannst Du auch an kühleren Tagen nicht wirklich viel Essen. Das liegt daran, dass ein erhöhtes Stresslevel sich auch auf Dein Verdauungssystem auswirken kann.

Das kannst Du gegen den Sommer-Blues und Co machen

Um wieder besser schlafen zu können, solltest Du Deinen Körper im Sommer schon frühzeitig in den Nachtmodus bringen. Verbanne alle digitalen Geräte aus Deinem Schlafzimmer und versuche ein Abend-Ritual zu entwickeln. Du kannst Dir zum Beispiel immer eine Stunde bevor Du ins Bett gehst, einen Baldrian oder Lavendel Tee zubereiten. Auch kann das Abdunkeln des Schlafzimmers Dir dabei helfen, besser zu schlafen.

Um untertags nicht komplett erschöpft zu sein, versuche alle wichtigen oder auch anstrengenden Tätigkeiten in der Früh oder am Abend zu erledigen, wenn es wieder kühler ist. Nimm Dir die Freiheit, auch mal ein Treffen oder ein Event abzusagen, wenn Du merkst, dass es Dir zu anstrengend wird.

Wenn es Dir an Motivation im Sommer fehlt, dann konzentriere Dich besonders auf die Dinge, die Dir Freude machen. Auch hier gilt, dass Du nichts machen musst, was Dir nicht angenehm ist. Nimm das Rad anstatt die U-Bahn und bleib daheim, wenn es Dir nicht nach See und Menschenmengen zumute ist.

Vielen geht es besonders nach dem Urlaub so, wenn sie die ersten Tage wieder in der Arbeit sind, dass sie in ein Motivationsloch fallen und dem Urlaub nachtrauen. Man spricht hier auch von dem Post-Holiday-Syndrom. Gestalte die ersten Tage im Büro etwas ruhiger und plane nicht zu viele Termine ein. Du kannst auch Deine E-Mail Abwesenheitsnotiz noch für zwei Tage weiterlaufen lassen, um nach und nach alles in Ruhe abzuarbeiten. Einer meiner persönlichen Life-Hacks ist es, die erste Woche nach dem Urlaub erst am Mittwoch zu starten. So hast Du es nicht mehr allzu lange zum Wochenende hin und hast einen eher sanften Einstieg zurück in die Arbeitsroutine.

Dass man im Sommer weniger Hunger hat, kommt dem einen vielleicht zugute, um die Diät besser einhalten zu können. Andererseits ist es besonders im Sommer sehr wichtig, alle notwendigen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine einzunehmen. Gestalte Deine Mahlzeiten eher kleiner und über den Tag verteilt. Greife mehr auch frische Lebensmittel zurück, wie etwa Obst, Gemüse und Salat. Du kannst auch mehr Smoothies oder Shakes trinken, wenn es Dir wirklich gar nicht nach Essen zumute ist. Wenn Du nach ein paar erfrischenden und kühlenden Wellness-Drinks suchst, kann ich Dir diesen Artikel empfehlen.

Wichtig zu beachten ist es, dass der Sommer-Blues kein Krankheit ist, sondern viel eher ein kurzfristig auftretender Effekt. Falls Du jedoch merkst, dass Du ähnliche Symptome wie oben beschrieben, schon über einen längeren Zeitraum hast, solltest Du vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen. Denn Schlafstörungen, wenig Hunger und ständige Erschöpfung können auch Anzeichen von psychischen Erkrankungen wie etwa Depressionen oder Burn-Out sein.

    Egal wie Du Deine restlichen Sommertage noch verbringst, wünsche ich Dir eine schöne Zeit und viele genussvolle Momente. Wenn Du noch Fragen hast, freue ich mich von Dir zu lesen.

    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag,

    Deine Janine

    Das könnte Dich auch interessieren

    0 Kommentare

    Einen Kommentar abschicken

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.