Lohnt sich ein Trenchcoat von Burberry?

Wenn man an Trenchcoat denkt, denkt man sofort an Burberry. Und das nicht ohne Grund. Der Trenchcoat von Burberry ist nicht nur wegen seines technischen Designs und Details, sondern auch wegen seiner Zeitlosigkeit zur globalen Modeikone geworden. Auch die hervorragende Qualität und traditionsreiche Geschichte dahinter tragen dazu bei. Das hat aber sein Preis. Und nicht selten kommt die Frage auf, lohnt es sich in einen Trenchcoat von Burberry zu investieren?

Das solltest Du über den Trenchcoat von Burberry wissen

Hallo liebe:r Stilgenuss Leser:in,

als Modedesignerin und Liebhaberin klassischer Kleidungsstücke gehört es fast schon zum guten Ton einen Burberry Trenchcoat zu besitzen. Zumindest war der Trenchcoat von Burberry immer ein Traum von mir. Und dieser Traum hat sich jetzt auch erfüllt. Doch muss es wirklich ein Trenchcoat von Burberry sein oder tut es ein anderer auch?

Shirin Williams

Shirin Williams

Ästhetin & Genießerin

Warum überhaupt ein Trenchcoat?

Frau im Burberry Trenchchoat sitzt auf Treppe
Frau im Burberry Trenchchoat

Christopher Bailey, der ehemalige Kreativdirektor und CEO von Burberry, sagte mal über den Trenchcoat :“Der Trenchcoat ist, außer der Jeans, das demokratischste Kleidungsstück, das ich kenne. Er ist beliebig kombinierbar und kann von Männern wie Frauen getragen werden.“

Der Trenchcoat ist der einzige Mantel, der so gut wie das ganze Jahr über mit fast jedem Outfit getragen werden kann, ohne deplatziert zu wirken. Du siehst sogar mit einem Trenchcoat immer angezogen aus. Darüber hinaus ist der Trench sehr, sehr praktisch. Diese Praktikabilität hat er seiner Herkunft zu verdanken. 

Ein kurzer Rückblick in die Geschichte des Trenchcoats

Zwei Firmen – Burberry und Aquascutum – entwickelten Ende des 19. Jahrhunderts einen wasserabweisenden und winddichten Stoff aus dem sie im 1. Weltkrieg Mäntel produzierten und die britische sowie amerikanische Armee damit belieferten. Um sie militärtauglich zu machen, integrierten beide Hersteller nützliche Elemente wie den breiten Kragen, den man bei schlechten Wetter hochklappen kann, kleine Gürtel an den Ärmel, die sich bei Kälte enger schnallen lassen, oder auch einen Koller, sprich einen zweite Lage Stoff über der Schulterpartie im Rücken. Damit können Regentropfen besser am Rücken abperlen und nicht so schnell durch den Trenchcoat durchdringen.

Der Mantel war so beliebt, dass sogar die New York Times im August 1917 einen Artikel darüber verfasste mit der Headline: „Trenchcoats sehr begehrt….“ und weiter: „Es steht zu erwarten, dass ein Mantel nicht unähnlich diesem, wenn nicht sogar dieses spezielle Stück, zur üblichen Ausrüstung der Männer gehören wird, wenn die amerikanischen Truppen endlich an der Front ankommen.“
Obwohl Aquascutum und Burberry das Rennen beide gleichzeitig begonnen hatten, wurde zum Schluss Burberry der Sieger in der Beliebtheitsskala.

Wenn Du noch tiefer in die Geschichte eintauchen möchtest, dann solltest Du Dir unbedingt meine Podcast Folge zum Trenchcoat anhören.

So trägst Du den Trenchcoat

Bis heute wird dem Trenchcoat ein cooles Understatement zu geschrieben, was nicht von ungefähr kommt. Bekannte Schauspieler wie Humphrey Bogart in „Casablance“, Audrey Hepburn in „Breakfast at Tiffany’s“ oder Marilyn Monroe in „Let’s Make Love“ haben für die Popularität des Trench gesorgt, in dem sie den Regenmantel in besagten Filmen getragen und ihm Kultstatus beschert haben.

Den Trenchcoat kannst Du sowohl Smart Casual stylen, als auch elegant oder formell fürs Business. Einfach überwerfen und Dein Look strahlt sofort Ordnung und eine souveräne Eleganz aus.

Frau im Burberry Trenchchoat sitzt auf Treppe

Dabei kannst Du ihn lässig offen tragen oder in der Taille binden. Für die gewisse Nonchalance solltest Du aber den Gürtel knoten und nicht brav mit der Schnalle schließen. Und sollte das Wetter Dich nicht dazu zwingen, dann schließe die Knöpfe nicht bis ganz oben.

Damit der Mantel gut an Dir aussieht, sollte die Passform stimmen. Achte daher beim Kauf Deines Trench, dass er etwas figurbetont sitzt, nicht aber spannt. Die Epauletten sollten schön auf den Schultern aufliegen. Selbstverständlich ist auch die richtige Länge ist entscheidend. Bist Du größer solltest Du auch auf längere Modelle zurückgreifen. Bist Du eher kleiner, wähle lieber kürzere Modell, da Du sonst vom Mantel verschluckt wirst.

Frau im Burberry Trenchchoat Rückenansicht
Frau im Burberry Trenchchoat
Frau im Burberry Trenchchoat

Muss es der Trenchcoat von Burberry sein? Und was ist eine adäquate Alternative?

Nun bleibt die Frage: Muss es die berühmte Marke Burberry sein und steht der Preis im Verhältnis zum Wert des Kleidungsstückes?

Für einen Trenchcoat von Burberry kannst Du locker zwischen 800€ und 4.000€ ausgeben. Da gibt es weitaus günstigere Alternativen. Und viele der Alternativen haben oft ein angemesseneres Preis-Leistungsverhältnis. Doch Stichwort Qualität: Der Trenchcoat von Burberry besticht durch seine besondere Stoffqualität. Gabardine, aus dem der Mantel gefertigt wird, ist ein speziell gewebter und beschichteter Baumwollstoff, der einerseits sehr wasserabweisend ist, aber andererseits auch ein angenehmes Trageklima bietet. 

Nahaufnahme Ärmel Trenchcoat

Hersteller günstiger Trenchcoats fertigen oft ihre Modelle aus Polyester – zwar wasserabweisend, aber Du schwitzt auch leichter darin – oder aus reiner, einfach gewebter Baumwolle – angenehm zu tragen, absorbiert aber bei Regen das Wasser komplett und Du bist klitschnass. Solltest Du also nach einer günstigeren Alternative zum Trenchcoat von Burberry suchen, dann achte auf die richtige Stoffqualität.
Und wer einmal in einen Trenchcoat von Burberry aus Gabardine geschlüpft ist, weiß das erstklassige Material durchaus zu schätzen.

Nahaufnahme Schulterpartie Trenchcoat

Darüber hinaus bleibt Burberry bei seinen Trenchcoats (nahezu immer) den klassischen Elementen, was einen richtigen Trench ausmacht, treu. Und einen Klassiker kannst Du eben auch ein Leben lang tragen. Hippe, günstige Marken müssen oft durch trendige Farben oder kurzlebige Abwandlungen auf ihre Modelle aufmerksam machen, da sie einfach nicht die Heritage haben, die Burberry nun mal hat. Damit Du aber Dein Geld gut investierst, wähle ein zeitloses, klassisches Modell und verzichte auf viele Details und Geschnörkel.
Auch bei den Farben ist weniger bzw. ruhiger mehr. Die klassische Farbe eines Trenchcoats von Burberry ist beige. Deshalb geh auch bei der günstigeren Alternative auf diese Farbe. Ebenso khaki oder dunkelblau funktionieren beim Trench sehr gut. In auffälligen Farben, wie Rot und Orange, ist ein Trenchcoat zwar ein schöner Hingucker, doch eher eine Modeerscheinung.

Du siehst, es gibt die Alternativen, bei denen Du dennoch, wenn Qualität und Modell stimmen, auch ein bisschen Geld bereit sein musst zu investieren. 

Ein Trenchcoat von Burberry bleibt am Ende jedoch ein Trenchcoat von Burberry. Alleine zu wissen, dass man einen trägt und somit auch zu einem gewissen „Kreis“ an Modeliebhabern gehört, sowie dass man Teil einer besonderen und langjährigen Tradition wird, macht ihn schon so besonders. Für mich hat es sich definitiv gelohnt: Ich verspüre jedes Mal eine große Freude, wenn ich ihn in reinschlüpfe. Und ich weiß, dass ich diesen Mantel definitiv viele, viele, viele Jahre tragen werde.

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