Ganzheitliche und genussvolle Essgewohnheiten

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Schlüssel zu einem vitalen Lebensstil. Mit diesen sieben einfachen Ernährungstipps kannst Du Deine Essgewohnheiten positiv beeinflussen und langfristig zu einem gesünderen Leben beitragen.

7 einfache Tipps für gesunde essgewohnheiten

Liebe:r STILGENUSS Leser:in,

mit dem neuen Jahr kommen oft auch die guten Vorsätze, wie etwa gesündere Ernährung. Doch allzu oft werden diese Ambitionen schon Ende Januar wieder über Bord geworfen. Inmitten des hektischen Alltags ist es oft eine Herausforderung, die richtigen Entscheidungen für unsere Ernährung zu treffen. Doch es gibt einfache Schritte, die einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben können. Denn gesunde Ernährung muss nicht kompliziert sein. Mit diesen 7 einfachen Ernährungstipps kannst Du eine gesunde Ernährung fördern, ohne dabei den Spaß am Essen zu verlieren.

Janine Seyed

Janine Seyed

Nature Lover & Traveller

1. EIN APFEL AM TAG…

Fangen wir mit dieser ganz einfachen Essgewohnheit an, denn mein Opa hat mir schon als Kind immer diesen Tipp gegeben. „One apple a day, keeps the doctor away“. Ein Apfel am Tag liefert nicht nur wertvolle Nährstoffe, sondern auch Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Äpfel sind zudem reich an Antioxidantien, die dazu beitragen können, Zellschäden zu minimieren. Wichtig: am besten Bio-Äpfel kaufen, da Du die Schale mitessen solltest, denn hier stecken die meisten sekundären Pflanzenstoffe.

Mann liegt am Strand und hat Hut auf den Kopf

2. Ganze Lebensmittel

Eine weitere Faustregel ist bevorzuge ganze/echte Lebensmittel. Das heißt jedes Lebensmittel, was eine unendliche Liste an Zutaten hat, solltest Du eher meiden. Mit Obst, Gemüse, Vollkorn und unverarbeiteten Lebensmitteln machst Du grundsätzlich schon mal nichts falsch. Wenn Du es noch schaffst regional und nah am Erzeug (Bauernmarkt, Hofladen…) einzukaufen, dann ist das das Nonplusultra.  

Cocktailglas mit Eiswürfel

3. omega-3-fettsäuren

3 Flaschen auf Holztablett und ein Espresso

Jetzt wird es vielleicht kurz etwas kompliziert, denn wir haben doch alle schon mal was von dem Omega-3-zu-Omega-6-Verhältnis gehört. Aber welche Fettsäuren sind jetzt gut und welche nicht? Ganz einfach: achte darauf, ausreichend Omega-3-Fettsäuren in Deine Ernährung aufzunehmen. Diese sind in Fisch, Leinsamen, Walnüssen und Hanfsamen enthalten. Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für die Herzgesundheit und können entzündungshemmende Eigenschaften haben. Das Problem bei Omega-6 Fettsäuren ist, dass wir in der heutigen Zeit zu viel davon aufnehmen. Zum Beispiel durch billiges Speiseöl, wie Sonnenblumenöl und dies kann wiederum Entzündungen fördern.

4. Strukturierte Mahlzeiten:

Die Essgewohnheit, nur drei Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen, mit jeweils fünf Stunden Abstand, schafft eine strukturierte Essensroutine. Dies ermöglicht es dem Körper, sich zwischen den Mahlzeiten zu regenerieren und fördert eine effiziente Verdauung. Gleichzeitig sinkt der Insulinspiegel, während den Pausen, wodurch auch Fett verbrannt werden kann. Bei ständigem Snacken haben wir auch einen ständig erhöhten Insulinspiegel, welcher die Produktion vieler Hormone hemmt, welche den Körper vor Entzündungen und dem Altern schützen

5. Hydration nach Bedarf

  1. Trinke täglich 35 ml Wasser pro Kilo Körpergewicht. Das sind zum Beispiel bei einem Gewicht von 70kg fast 2,5 Liter. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für viele Körperfunktionen, einschließlich Stoffwechsel und Entgiftung. Wasser hilft auch, Dein Sättigungsgefühl zu fördern, was beim Kontrollieren des Gewichts helfen kann. Das heißt wenn Du das nächste mal Lust zu Snacken bekommst, frag Dich erst, ob Du heute schon ausreichend getrunken hast und greif lieber erstmal zu einem Glas Wasser und schau dann nach 10 Minuten ob Du immer noch Hunger auf einen Snack hast.

6. Farben in der Ernährung

Eine bekannter Tipp lautet „Iss den Regenbogen“. Damit ist gemeint, dass die Lebensmittel auf Deinem Teller so bunt wie möglich sein sollten. Auf zwei Farben solltest Du besonders achten. Das sind zum einen violette Lebensmittel, wie etwa Blaubeeren, Brombeeren, Pflaumen und rote Beete. Denn ihnen wird nachgesagt, dass sie reich an Anthocyane (Antioxidantien) sind und bei täglichem Verzehr das Risiko von Herzerkrankungen und Krebs senken können. Zum anderen sind grüne Lebensmittel reich an dem sekundären Pflanzenstoff Chlorophyll, welches die Pflanzen zum Schutz vor Fressfeinden bilden. Also greif auch bei Spinat, Brokkoli, Grünkohl und Gurke gerne zu.

7. Reduzierung von Zucker, Fleisch & Weizen

Nun zum letzten Tipp und ja dieser Tipp ist wahrscheinlich den meisten geläufig aber dennoch oft am schwierigsten umzusetzen. Denn in den meisten Lebensmitteln finden wir eine große Menge an Zucker, und die Pasta und die frischen Semmeln vom Bäcker schmecken einfach wahnsinnig gut. Wichtig ist, dass Du Dir kein Verbot aufzwingen solltest, aber frag Dich schon beim Einkauf, ob Du wirklich das Fleisch zum Abendessen brauchst oder ob Dein Gericht nicht auch ohne Fleisch auskommt. Ob es beim Bäcker die Weizen-Semmel sein muss oder ob auch das Vollkornbrot köstlich schmeckt. Wir kennen alle die Lust auf was Süßes, aber auch hier kannst Du erstmal auf ein Stück Obst oder Zartbitterschokolade zurückgreifen.

Abschließend möchte ich Dir noch unbedingt auf den Weg mitgeben, dass Ernährung immer Spaß machen muss und zu keinem Zwang, Verbot oder Hunger führen darf. Mal zu Snacken oder Fast Food zu essen ist ganz normal und menschlich. Wenn Du Dich überwiegen gesund ernährst, wird eine Pizza oder ein Schokoriegel nichts an Deinem gesunden Lebensstil ändern. Denn es geht mir besonders um eine ganzheitliche Gesundheit und es ist niemandem damit geholfen, wenn der Körper aufgrund von Verzichten gesund ist, aber der Geist darunter leidet.

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